<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Weltkindergarten - Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt</title>
	<atom:link href="http://weltkindergarten.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://weltkindergarten.de</link>
	<description>Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Apr 2012 23:20:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>Eine Woche mit Bartimäus, Zachäus und vielen Schafen</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/214</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/214#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[Eine Woche mit Bartimäus, Zachäus und vielen Schafen Kita St. Lamberti gestaltet Bibeltage als Erfahrung mit allen Sinnen Wissen Sie, wer Bartimäus war? Oder Zachäus? Oder was die Rede vom „verlorenen Schaf“ meint? Das könnten Fragen sein, die beim nächsten Quiz „Wer wird Millionär?“ vorkommen. Immerhin gehören diese Dinge zu den Grundlagen unserer jüdisch-christlichen Kultur. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Eine Woche mit Bartimäus, Zachäus und vielen Schafen<br />
</strong></p>
<p><em>Kita St. Lamberti gestaltet Bibeltage als Erfahrung mit allen Sinnen</em></p>
<p>Wissen Sie, wer Bartimäus war? Oder Zachäus? Oder was die Rede vom „verlorenen Schaf“ meint? Das könnten Fragen sein, die beim nächsten Quiz „Wer wird Millionär?“ vorkommen. Immerhin gehören diese Dinge zu den Grundlagen unserer jüdisch-christlichen Kultur. Vielleicht geht es dann um viel Geld. Dann sollten die Kandidaten die Kinder vom Kindergarten St. Lamberti fragen. Die wissen das aus ihrer Kinderbibelwoche.</p>
<p>An einem Montag in der Mitte des Monats März haben die Kinder die Geschichte vom „verlorenen Schaf“ gehört. Das Gleichnis Jesu hat Diakonin Susanne Paetzold zusammen mit den Erzieherinnen Martina Henze und Elvira Schneider mit einer Handpuppe erzählt. In einem Dialog musste die Puppe Pauline erklären, was man alles anstellt, wenn einer verloren geht. Anschließend haben die Kinder kleine Schafe gebastelt und das Spiel „Es ist einer verschwunden gespielt“. Dann gab es ein richtiges „Hirtenfrühstück“ auf dem Fußboden, weil auf einem Feld ja auch keine Tische bereitstehen.</p>
<div id="attachment_215" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/04/Lamberti-Bibelwoche-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-215" title="Lamberti Bibelwoche 4" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/04/Lamberti-Bibelwoche-4-300x129.jpg" alt="Frühstück im Rahmen der Kinderbibelwoche" width="300" height="129" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Ein richtiges &quot;Hirtenfrühstück&quot; nahmen die Kinder ein, nachdem sie das Gleichnis vom &quot;Verlorenen Schaf&quot; gehört hatten</p>
</div>
<p>Am nächsten Dienstag haben die Kinder gelernt, wie man festlich einen Tisch deckt. Denn Jesus hat ja auch Zachäus besucht und bei ihm gegessen und getrunken. Also haben die Kinder sogar Tischkarten gebastelt, Servierten ausgelegt und Kerzen hingestellt. In  der Kirche im Altarraum war noch bis zum Familiengottesdienst am Sonntag zu sehen, wie festlich die Kinder den Tisch geschmückt hatten.</p>
<p>Am Mittwoch kam dann Bartimäus an die Reihe. Die Kinder haben sich wie der blinde Bartimäus an die Straße vor die Kirche gesetzt. Tatsächlich wurde gerade zu der Zeit ein blinder Mensch von seinem Begleiter über den Markt geführt. Die Kinder haben das genau beobachtet. Sie haben an „Fühlstationen“ im Kindergarten erlebt, wie die anderen Sinne sich schärfen müssen, wenn das Augenlicht nicht zur Verfügung steht. Die St. Lamberti-Kita hat übrigens ein Patenkind über die Hildesheimer Blindenmission in Indonesien, das sie finanziell regelmäßig unterstützt.</p>
<div id="attachment_218" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/04/Lamberti-Bibelwoche-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-218" title="Lamberti Bibelwoche 3" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/04/Lamberti-Bibelwoche-31-300x179.jpg" alt="Vor der Kirche als Bettler" width="300" height="179" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Die Kinder probierten von der Lamberti-Kirche aus, wie es ist, wenn man auf Almosen angewiesen ist</p>
</div>
<p>Am Donnerstag wurden dann Hände gewaschen. Das geschah in der Anlehnung an die Geschichte in der Bibel, in der Jesus von einer Frau die Füße gereinigt werden. Die Kinder sollten darüber nachdenken, was die anderen brauchen und ausprobieren, wie das ist, wenn man sich um andere kümmert. Pauline hat sie dann in der Kirche gefragt, ob die Erzieherinnen heute ihre Dienerinnen gewesen sind. Ein eindeutiges „Jaaaa“ war die Antwort.</p>
<p>Leiterin Annette Arnemann hatte die Eltern über das Projekt der Kinderbibelwoche frühzeitig informiert. Arnemann legt wert auf die Maßgabe, dass alle Kinder, ob türkisch, vietnamesisch oder japanisch, bei den Mahlzeiten das Besteck aufräumen und abwaschen. Die Eltern haben gern mitgezogen und beim Benfizessen am Sonntag nach dem Gottesdienst Speisen mitgebracht. Das Geld, das dafür eingenommen worden ist, ist an eine Kinder-Tafel in Hildesheim gegeben worden.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<div><em><br />
</em></div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/214/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Kinder über Sterben und Tod reden möchten</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/210</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/210#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 23:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Kita „Regenbogen“ in Harsum stellt sich jedes Jahr dem schwierigem Thema Harsum. „Schließt einmal die Augen“, sagt Erzieherin Martina Ernst von der Kita Regenbogen in Harsum. „Schließt einmal die Augen und werdet ganz ruhig und konzentriert euch auf euren Atem“. Um die Erzieherin herum sitzen im Halbkreis fünfjährige Kinder. Meditative Musik erklingt. Die Kinder werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Kita „Regenbogen“ in Harsum stellt sich jedes Jahr dem schwierigem Thema</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Harsum. „Schließt einmal die Augen“, sagt Erzieherin Martina Ernst von der Kita Regenbogen in Harsum. „Schließt einmal die Augen und werdet ganz ruhig und konzentriert euch auf euren Atem“. Um die Erzieherin herum sitzen im Halbkreis fünfjährige Kinder. Meditative Musik erklingt. Die Kinder werden tatsächlich ganz still, was bei so kleinen Menschen sicher nicht selbstverständlich ist. Sie kennen das, was jetzt kommt, denn sie haben sich für die „Arbeitsgemeinschaft Sterben und Tod“ gemeldet.</p>
<p>„Was haben wir das letzte Mal gemacht?“, fragt Ernst. Charlotta und Silas erzählen von Steinen, die sie bunt angemalt haben. Charlotta hat sie auf das Grab ihres Großvaters gelegt. Die Erzieherin hat mit ihnen die Natur beobachtet. Sie haben gesehen, dass die Bäume jetzt im Februar und März zwar ganz tot aussehen, aber wenn man ganz genau schaut, kleine Knospen an den Zweigen sind. Die Kinder haben Weizenkörner eingepflanzt und die Frage gemeinsam beantwortet, woran man erkennt, dass man lebt und wie das ist, wenn man tot ist. Für das nächste Mal ist ein Besuch beim Bestatter geplant, der zum festen Programm der „Arbeitsgemeinschaft Sterben und Tod“ gehört.</p>
<p>Heute erzählt Martina Ernst eine Geschichte. Sie handelt von Lukas, der seine Großmutter  sehr lieb hat. Doch die Großmutter wird krank und muss sterben. Aus der Sicht des Jungen wird erzählt, wie die tote Großmutter sich anfühlt, als er sie streichelt, wie eine Trauerfeier abläuft und wie die Trauergemeinde hinterher auf den Friedhof geht und der Sarg in die Erde gelassen wird. „Na, was meint ihr“, fragt Martin Ernst, „ist die Oma jetzt im Himmel?“ „Nein“, antwortet eines der Kinder. „Nur ihre Seele ist im Himmel“. Martina Ernst freut sich über diese Antwort.</p>
<div id="attachment_211" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/03/Harsum.jpg"><img class="size-medium wp-image-211" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/03/Harsum-300x193.jpg" alt="Kita Regenbogen" width="300" height="193" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Die Kinder kommen gern zur Arbeitsgemeinschaft Sterben und Tod und hören aufmerksam die Geschichte, die ihnen erzählt wird</p>
</div>
<p>Die Erzieherin ist für diese Aufgabe extra ausgebildet. Seit acht Jahren arbeitet sie im Hospizverein Hildesheim ehrenamtlich als Sterbebegleiterin. Vom Kinderhospiz „Löwenherz“ vor den Toren Bremens wurde sie als Kindersterbebegleiterin geschult und eine Trauerausbildung hat sie auch absolviert. Dass sie im Kindergarten dieses schwierige Thema behandelt, geht auf eine Initiative einer Mutter zurück. Sie sprach die Erzieherinnen an, ob sie ihrer Tochter nicht Antworten auf die vielen Fragen nach Sterben und Tod haben. Seit mehr als fünf Jahren veranstaltet die Kita nun mit den Vorschulkindern eine Arbeitsgemeinschaft. Die Eltern im Dorf sind sehr angetan, es hat sich schnell herumgesprochen, dass Martina Ernst genauso einfühlsam und vorsichtig, wie auch mutig und ehrlich mit den Kinderfragen umgehen kann.</p>
<p>Zum Schluss der Einheit erklärt die Sterbebegleiterin, die übrigens auch Kurse für Erwachsene, für Eltern und Angehörige anbietet, dass es neben der Erdbestattung auch die Möglichkeit einer Feuer- und Seebestattung gibt. „Was willst du dir denn aussuchen?“, will ein Mädchen wissen. „Das muss ich mir nochmal überlegen“, antwortet Ernst. „Jedenfalls nicht die Seebestattung. Ich bin nicht so gern am Meer.“ „Och“, entgegnet die Kleine, „ich gehe aber gern ins Schwimmbad!“ So konnte bei diesem schweren Thema am Schluss sogar noch ein wenig geschmunzelt werden.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/210/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mitmachtheater am Dankeschön-Fest</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/202</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/202#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[Kinder von der St. Peter und Paul Kita Rössing spielen, backen und bedienen Bürgermeisterin, Pastorin, Feuerwehr, Rote Kreuz und Sportverein Rössing. Zum „Dankeschön-Fest“ kamen die Bürgermeisterin, die Pastorin, Leute von der Feuerwehr, dem „Roten Kreuz“ und dem Sportverein. Die Kinder der Kindertagesstätte „St. Peter und Paul“ führten für sie ein Theaterstück auf. Aber sie waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kinder von der St. Peter und Paul Kita Rössing spielen, backen und bedienen Bürgermeisterin, Pastorin, Feuerwehr, Rote Kreuz und Sportverein</p>
<p>Rössing. Zum „Dankeschön-Fest“ kamen die Bürgermeisterin, die Pastorin, Leute von der Feuerwehr, dem „Roten Kreuz“ und dem Sportverein. Die Kinder der Kindertagesstätte „St. Peter und Paul“ führten für sie ein Theaterstück auf. Aber sie waren trotz der Prominenz und der vielen Eltern, die gekommen waren, um ihnen zuzusehen, gar nicht nervös. Finn etwa sprach ganz routiniert in das Mikrophon: „Wir spielen heute die Geschichte von Bartimäus“. Monika Körner, Leiterin der Kita, hatte schon bei den Proben darauf geachtet, dass die Kinder ihre Sätze bis zum Ende gut betonen und in das Mikrophon sprechen. Seit  Anfang Januar hat sie zusammen mit den Erzieherinnen Gundula Wallbrecht, Nicole Wagner und Doris Haensel den Tag vorbereitet. Außer dem Theaterstück haben die Kinder für ihre Gäste noch gebacken, die Tische gedeckt und geschmückt und die Erwachsenen bedient. Es hat ihnen viel Spaß gemacht. „Die Leute konnten ihren Kaffee gar nicht so  schnell austrinken, wie sie schon wieder neuen gebracht bekamen“, schmunzelt Körner.</p>
<div id="attachment_207" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Rössing-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-207" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Rössing-31-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Bartimäus ist zunächst aufs Betteln angewiesen</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Theaterstück war diesmal zum Mitmachen. Wenn die Kinder rote Schilder hochhielten, musste das Publikum flüstern „Psst, seid still“. Waren die grünen Schilder zu sehen, musste es raunen „Er ruft dich“ und bei den gelben Schildern rufen „Jesus, Sohn Davids, erbarme dich!“. Erstaunlich, wie schon fünfjährige Schauspielkinder diesen schwierigen Text fehlerfrei sprechen konnten. Niedlich, wie die Kinder mit den Trommeln und Kastagnetten Geräusche von Eseln und der Menge und Jesus nachmachten, die der blinde Bartimäus ja nicht sehen, sondern nur hören kann. Überzeugend die Verbindung, an dem Tag für die Hildesheimer Blindenmission zu sammeln. Die Kita hat ein Patenkind, Aspin, auf den Philippinen, das sie unterstützt.</p>
<div id="attachment_208" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Rössing-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-208" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Rössing-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Die Kinder von der Kita sind schon echte kleine Schauspieler</p>
</div>
<p>Mit einer „Fühlstraße“ im Flur der Kita und einer Szene aus der Geschichte von Bartimäus mit Egli-Figuren, mit denen die Kinder spielen können, vervollständigt sich das ganzheitliche Erschließen, das die Kita den Kindern vermittelt. Die Kinder haben sichtbar Freude am „Dankeschön-Tag“. Die Gäste auch. Sie singen das Lied „Folge mir, ich bin das Licht der Welt“ gern mit und hören das Gebet, das die Kinder am Schluss sprechen: „Danke, Gott, für die vielen Dinge, die wir von dir geschenkt bekommen haben“. Ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu, ein Tag, der auch deutlich macht: Jenseits von manch Diskussionen um Sprachentwicklung, Integration von Menschen mit Einschränkungen, Integration von anderen Kulturen und Religionen ist der Alltag in einer Kindertagesstätte manchmal mehr in Ordnung, als man sich das vorstellen kann, wenn man nicht dabei gewesen ist. Danke an die Erzieherinnen für ihre gesellschaftlich so wichtige Arbeit.</p>
<p>Frank Uhlhorn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/202/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Regenbogen geht kaputt &#8211; aber das stört niemanden</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/195</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/195#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=195</guid>
		<description><![CDATA[Der Regenbogen geht kaputt &#8211; aber das stört niemanden Ein- bis zweijährigen Krippenkindern wird in der Kindertagesstätte Pferdeanger die Geschichte der Arche Noah für alle Sinne erzählt Hildesheim. „Milla, was ist das für ein Tier?“ fragt Erzieherin Anke Guder von der Kindertagesstätte „Pferdeanger“ das zweijährige Mädchen. „Ein Schwein“, antwortet Milla und stößt mit der Zunge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Der Regenbogen geht kaputt &#8211; aber das stört niemanden</strong></p>
<p><em>Ein- bis zweijährigen Krippenkindern wird in der Kindertagesstätte Pferdeanger die Geschichte der Arche Noah für alle Sinne erzählt</em></p>
<p><a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Pferdeanger1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-197" title="Die Krippenkinder be-greifen mit allen Sinnen die Noah-Geschichte" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Pferdeanger1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Hildesheim. „Milla, was ist das für ein Tier?“ fragt Erzieherin Anke Guder von der Kindertagesstätte „Pferdeanger“ das zweijährige Mädchen. „Ein Schwein“, antwortet Milla und stößt mit der Zunge noch etwas an, so wie das kleine Kinder eben tun. Milla lässt sich auch nicht davon irritieren, dass die Radioreporterin Katja Jacob vom evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) ihr ein Mikrophon unter die Nase hält. Jacob ist gekommen, um darüber zu berichten, wie die Kita für Krippenkinder religionspädagogisch tätig sein will. Sie sieht und nimmt mit ihrem Mitschnittgerät auf, wie Guder die Geschichte von der Arche Noah für die 13 Krippenkinder erzählt. Als nächstes ist Rafael an der Reihe, der zielsicher einen Hund erkennt und auch das Bellen gleich mit imitiert.</p>
<p>Etwa zehn Minuten lang erzählt die Erzieherin, wie Noah alle Tiere auf seine Arche holt und wie er eine Taube fliegen lässt und wieder Land in Sicht ist. Sie legt blaue Stoffe für das viele Wasser aus und hat einen „Regenmacher“, einen Holzstab mit Reiskörnern, der den vielen Regen nachmachen soll. Rafael, Milla, Leo, Charlotte, Ingmar und die anderen Kinder sind ganz still und hören auf die Geräusche des Holzstabes. Sie bestaunen die weiße Taube, die ihre Erzieherin aus weißem Papier gebastelt hat. Dann singen die Kinder das Lied „Kommt ein bunter Regenbogen in das Land gezogen“. Anke Guder dreht dazu einen langen Zahnstocher in ihren Fingern, an dem ein Regenbogen befestigt ist.</p>
<p>Dann dürfen die Kinder loslaufen und alles anfassen, was es vorher zu sehen gab. Die Tiere und die Arche untersuchen sie genau, der Regenbogen geht leider etwas kaputt, aber das stört niemanden. „Das ist in unserem Konzept vorgesehen“, erläutert Judith Füldner, Leiterin der Kita Pferdeanger. Die Kinder sollen gucken, fühlen, schmecken und hören, um die Geschichten mit allen Sinnen „be-greifen“ zu können. Das Erzählen biblischer Geschichten in der Krippen soll dabei zunächst einmal ein Gefühl transportieren, kein Wissen. „Ich freue mich und bin sehr zufrieden, dass die Arbeit mit Krippenkinder für unsere Erzieherinnen kein Job, sondern Berufung ist“, berichtet Füldner und erklärt: „Man benötigt für diese Arbeit auch andere körperlichen Voraussetzungen. Sich mal so eben auf den Fußboden falten, dass ist für Moritz, unseren 16jährigen Praktikanten, kein Problem. Aber die Erzieherinnen müssen es bei den ganz Kleinen eben auch tun“.</p>
<p><a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Pferdeanger3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-198" title="Fröhlich gucken alle auf die Arche" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2012/02/Pferdeanger3-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Am dem 1. August wird es in der Kita Pferdeanger noch eine zweite Krippengruppe geben. Deswegen wird eine Erzieherin einen neuen Vertrag erhalten und eine weitere wird zusätzlich eingestellt. Die Kindertagesstätte hat lange Erfahrungen auf diesem Gebiet. Sie ist eine der ältesten Krippen in Hildesheim, wenn nicht in Norddeutschland. Schon Elisa Füldner (23) die Tochter der Leiterin, ist bei der Gruppenleiterin Steffi Borchard in der Krippe gewesen, so wie übrigens alle Mitarbeiterkinder &#8211; ein Beweis für das Vertrauen in die gute Betreuung der Krippenkinder?</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/195/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit leuchtenden Augen und vollen Backen</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/191</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/191#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 10:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=191</guid>
		<description><![CDATA[Im Kindergarten der Paul-Gerhardt-Gemeinde singen sich die Kinder auf Weihnachten ein Sarstedt. Paul-Gerhardt-Kinder können besser singen als andere und verstehen die Weihnachtsgeschichte schon mit drei Jahren. Diesen Eindruck konnte man schnell gewinnen, wenn man an der „Musik-AG“ mit dem Thema „Auf dem Weg nach Bethelehem“ teilgenommen hat. Dabei sein können alle, die Kinder oder Enkelkinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Im Kindergarten der Paul-Gerhardt-Gemeinde singen sich die Kinder auf Weihnachten ein</em></p>
<p>Sarstedt. Paul-Gerhardt-Kinder können besser singen als andere und verstehen die Weihnachtsgeschichte schon mit drei Jahren. Diesen Eindruck konnte man schnell gewinnen, wenn man an der „Musik-AG“ mit dem Thema „Auf dem Weg nach Bethelehem“ teilgenommen hat. Dabei sein können alle, die Kinder oder Enkelkinder in der Paul-Gerhardt-Kita haben. Bestimmt sind auch Onkel und Tanten erlaubt.</p>
<p>Es riecht nach Plätzchen, Lebkuchen und Tannennadeln. Leiterin Regina Zimermann sagt: „Psssst, seid mal alle leise!“ Und tatsächlich: Alle sind leise. Die Kinder und die Väter und die Mütter und sogar die zwei Säuglinge, die heute dabei sind. Gitta Weinhold schlägt ihre Gitarre an und alle singen: „Alles, was ich habe, ist dieses kleine Lied. Schubidu.“ Younes geht zum Adventskranz und zündet die Kerzen an. Dann kommt das nächste Lied „Vier Kerzen auf dem grünen Kranz“. Die Kinder gucken verträumt auf die Kerzen, in der Ecke leuchtet ein Weihnachtsmann.</p>
<div id="attachment_192" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/12/Paul-Gerhardt-Bethlehem.jpg"><img class="size-medium wp-image-192" title="Paul-Gerhardt-Bethlehem" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/12/Paul-Gerhardt-Bethlehem-300x225.jpg" alt="Adventssingen in Paul-Gerhardt" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Mütter, Väter, Kinder, Säuglinge, die Erzieherinnen und Fabian Triebel als Absolvent eines „Freiwillgen sozialen Jahres“ lieben die Weihnachtsgeschichte und die Lieder, die Gitta Weinhold und Stefanie Bowe mit ihnen singen.</p>
</div>
<p>Regina Zimmermann und Gitta Weinhold erzählen die alte Geschichte. Sie haben Ostheimer-Krippenspielfiguren. Die Kinder hängen an den Lippen der Erzieherinnen. Sie machen es spannend. Als Maria und Joseph kurz vor Bethelehem angelangt wird, ist Schluss. „Wie es weitergeht möchtet ihr wissen? Das erzählen wir euch ein anderes Mal. Noch ist nicht Weihnachten. Habt noch ein bisschen Geduld“.</p>
<p>Es werden noch viele Lieder gesungen. Darunter der Straßenfeger „In der Weihnachtsbäckerei“. Die Kinder haben besonderen Spaß daran, die Liedzeile „du Schwein“ zu singen, als im Lied einer die Finger nicht aus dem Teig nimmt. Christa Thiel geht mit einer Dose Plätzchen herum, die sie zusammen mit Kindern und Eltern gebacken hat. Fabian Triebel, der gerade ein freiwilliges soziales Jahr im Kindergarten absolviert, hat einen kleinen Jungen mit einer körperlichen Einschränkung auf dem Schoß. Seit vierzehn Jahren arbeitet die Kita auch integrativ. Die Jungen lieben den jungen Triebel.</p>
<p>„Er macht das ganz süß“, erzählt Zimmermann fröhlich. Die Leiterin ist auch ein wenig stolz darauf, dass ihre Kinder schon so schön leise sein können und auch im Stück aufmerksam zuhören. Viel dazu beigetragen haben die vielen Lieder, die die Kinder mit Gitta Weinhold singen. Sie singt zusammen mit ihrer Kollegin Stefanie Bowe regelmäßig mit den Kindern. Die Musik-AG findet dienstags 8.30 bis 9.15 Uhr am Morgen und um 15 Uhr am Nachmittag statt, damit auch berufstätige Eltern daran teilnehmen können. Weinhold hat auch eine Ausbildung zur Kirchenmusikerin absolviert. Die Musik bindet alles zusammen: Die Väter, wie Daniel Otte, die konzentriert auf das Liedblatt schauen und mitsingen, die Kinder, die die Strophen schon auswendig können und die Erzieherinnen, die sich freuen, wenn die Kinder das Weihnachtsleuchten in den Augen haben.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/191/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freude über den Ranzen und ein bisschen Angst vor den Großen</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/184</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/184#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 10:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[Wie die Kita St. Nicolai die Kinder auf die Schule vorbereitet hat Laura freut sich auf die Schule, weil sie dort viel lernen kann. Karina ist gespannt auf die Lehrerin. Celine hat schon einen Schulranzen. Magdalena hat ein bisschen Angst vor den Großen, die sie ärgern könnten. Die Kinder von der St. Nicolai-Kindertagesstätte in Sarstedt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Wie die Kita St. Nicolai die Kinder auf die Schule vorbereitet hat</em></p>
<div id="attachment_185" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/P1010142.jpg"><img class="size-medium wp-image-185" title="Handabdrücke zum Mutmachen" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/P1010142-225x300.jpg" alt="St. Nikolai Sarstedt zum Schulanfang" width="225" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Hände zum Mutmachen für den Schulanfang - die Kinder wissen sich in Gottes Hand geborgen</p>
</div>
<p>Laura freut sich auf die Schule, weil sie dort viel lernen kann. Karina ist gespannt auf die Lehrerin. Celine hat schon einen Schulranzen. Magdalena hat ein bisschen Angst vor den Großen, die sie ärgern könnten. Die Kinder von der St. Nicolai-Kindertagesstätte in Sarstedt haben alle eine kleine gebastelte Hand, als sie ihre Hoffnungen und Sorgen aussprechen. Mit der Leiterin Marion Wegener und Erzieherin Angela Fischer, die die Gitarre zu den Lieder spielt, sitzen sie in einem Kreis. In der Mitte ist eine große Hand aus Pappmaschee. Die Kinder legen ihre gebastelte Hand in die große aus Pappmaschee. Das tut ihnen gut und macht Spaß. Und es hilft, gemeinsam voneinander zu hören, worauf man sich freut und wovor man ein bisschen Angst hat, wenn man nach dem Sommer das erste Mal zur Schule geht.</p>
<p>Doch die große Hand weckt auch die Neugier der Kinder. Anna-Karina fragt den Pastor Lutz Krügener: Ist das nun Gottes Hand oder die Hand von Jesus? Der überlegt ein wenig. Dann sagt er entschlossen: „Das ist die Hand von Jesus. Warum wohl Joshua? Joshua weiß schnell eine Antwort: „Weil die Hand Gottes noch viel größer sein müsste. Der hält doch die ganze Welt in seiner Hand“.</p>
<p>Die Erzieherinnen und der Pastor haben den Abschlussgottesdienst mit dieser Hände-Symbolik gestaltet. Sie finden, dass sie die Kinder gut auf die Schule vorbereitet haben. Religiöse Bildung liegt ihnen am Herzen. Dabei soll es nicht konfessionell zugehen, verfolgt wird ein „ganzheitlicher Ansatz“. Bestätigt fühlen sie sich dadurch, dass auch die muslimischen Kinder den Gottesdienst gern besuchen, der einmal im Monat in der St. Nicolai Kirche als Familiengottesdienst stattfindet. Krügener berichtet, dass er von den muslimischen Eltern hört, dass sie ihre Kinder lieber in einen kirchlichen als in einen anderen Kindergarten bringen. Denn in den kirchlichen Kindergärten wird gebetet. Ja, der Vorsitzende der DITIP-Moschee-Gemeinde in Sarstedt habe gesagt, dass muslimische Kinder im evangelischen Kindergarten ruhig das Beten lernen sollen. Zu wem sie dann  richtig beten sollen, dass zeigen wir ihnen dann in der Moschee, habe der Vorsitzende ihm erzählt. Wegener und Krüger sind jedenfalls angetan von dem regen Austausch mit den Muslimen und den gegenseitigen Einladungen.</p>
<p>Alle Kinder, gleich welchen Glaubens, laufen nach dem Sitzkreis fröhlich auf das Außengelände und montieren ihre Hände an einer dort aufgestellten Stele. Sie machen sehr den Eindruck, als seien in allen Hinsichten gut gerüstet für das, was dann auch der „Ernst des Lebens“ genannt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/184/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Schaf betet und singt „Alle meine Entchen“</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/177</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/177#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=177</guid>
		<description><![CDATA[Wie die Kinder vom Matthäuskindergarten selber Geschichten erfinden Hildesheim-Itzum. Auch wenn sie manchmal ein bisschen Krach machen, Kinder gehören an die Macht. So singen es die Kinder vom Matthäuskindergarten in ihrem Begrüßungslied. Das Lied handelt davon, dass Kinder Augen haben, einen Mund im Gesicht und dass Matthäuskindergartenkinder toll sind. Wer ihre selbst erfundenen Geschichten hört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Wie die Kinder vom Matthäuskindergarten selber Geschichten erfinden</em></p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schaf-Matthäus2.jpg"><img class="size-medium wp-image-178" title="Schaf-Matthäus2" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schaf-Matthäus2-300x225.jpg" alt="Matthäuskita lässt die KInder Geschichten erzählen " width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Aus dem Koffer kommen die Dinge, über die die Geschichte erzählt wird</p>
</div>
<p>Hildesheim-Itzum. Auch wenn sie manchmal ein bisschen Krach machen, Kinder gehören an die Macht. So singen es die Kinder vom Matthäuskindergarten in ihrem Begrüßungslied. Das Lied handelt davon, dass Kinder Augen haben, einen Mund im Gesicht und dass Matthäuskindergartenkinder toll sind. Wer ihre selbst erfundenen Geschichten hört, der muss dem einfach voll zustimmen.</p>
<p>„Ich kenne ein Schaf, das ist ganz alt“, fängt etwa eine solche Geschichte an. Das Schaf spaziert dann auf einem Weg und isst Gras und sieht ein Kreuz. das Kreuz erinnert das Schaf an Gott und Jesus. Gott und Jesus kennt das Schaf ja, weil es von denen auf die Welt gebracht worden ist. „Deswegen freut es sich und sagt: Määh, mähh, lieber Gott, ich bete jetzt und dann singe ich `Alle meine Entchen´“. Lorita von Wegberg, Leiterin der Kindertagesstätte, erklärt, wie Max, Emma, Fabian, Naomi und noch neun weitere Kinder sich die Geschichte ausgedacht haben. Die Kinder nehmen einen Koffer mit nach Hause. Da sollen sie fünf Sachen hineintun. Um diese Sachen rankt sich dann die Geschichte, die sie im Kindergarten, wenn sie die Sachen auspacken, dann erzählen dürfen. Von früh auf wird den Kindern so ein ganzes Bündel an Fähigkeiten vermittelt: Phantasie, Umgang mit Sprache, vor anderen Reden, Zuhören &#8211; um nur die Bekanntesten aufzuführen.</p>
<div id="attachment_179" class="wp-caption alignnone" style="width: 225px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schafgeschichte.jpg"><img class="size-medium wp-image-179" title="Schafgeschichte" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schafgeschichte-225x300.jpg" alt="Kinder malen die Geschichte" width="225" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Geschichten ausdenken, malen, spielen - die Kinder lernen das alles </p>
</div>
<p>Bei der Geschichte vom Schaf befanden sich ein Stoffschaf, ein Holzkreuz, eine Osterkerze und ein Gebetswürfel im Koffer. Das Kreuz, der Würfel und die Kerze gehörten einem Bauern, dem das Schaf am guten Ende die Sachen wieder gebracht hat. Alle Kinder haben im Anschluss Bilder dazu gemalt. Die wurden als Geschenk den anderen Erzieherinnen und Erziehern geschenkt, die am selben Abend zu einem Gottesdienst nur für Erzieher in den Kitas von Hildesheim in die Matthäuskirche gekommen waren. „Warum feiern wir wohl einen solchen Gottesdienst, für den ihr die Geschenke gemalt habt?“, will Frau von Wegberg von den Kindern wissen. „Weil es so gefährlich ist“, meint Pascal und meinte damit hoffentlich das Leben und nicht den Beruf als Erzieherin. „Damit man sich wieder an Gott erinnert“, mutmaßt Leah. „Der Gottesdienst ist immer sehr schön, wir werden da aufgebaut und bekommen Kraft, für ein weiteres Jahr in unseren Einrichtungen zu arbeiten“, erklärt Lorita von Wegberg. Sie hat vor, die Geschichten, die die Kinder sich ausgedacht haben, mal als Buch zu veröffentlichen. Verlassen kann sie sich dabei auf die Kinder. „Die haben soviele Ideen, die sprudeln nur so. Man muss sehr schnell schreiben können. Wenn ich die dann in den Computer übertrage, stehen die Kinder manchmal hinter mir und zeigen auf einen Fehler, den ich gemacht habe“. Matthäuskindergartenkinder sind eben toll, was zu beweisen ist.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/177/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afrika ist von der Lämmerweide nicht weit entfernt</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/171</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/171#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=171</guid>
		<description><![CDATA[Kinder begreifen mit allen Sinnen den Alltag in der Partnergemeinde Ihanja Hildesheim-Marienrode. Die Lämmerweide ist gar nicht so weit von Afrika entfernt. Jedenfalls, wenn es nach dem Motto der Kita geht. Es lautet „Tansania ist um die Ecke“ und im Gruppenraum der Kindergartengruppe kann man das an allen Ecken sehen. Da hängen Tücher aus Afrika [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Kinder begreifen mit allen Sinnen den Alltag in der Partnergemeinde Ihanja</em></p>
<p><a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Laemmer2.jpg"><img title="Mit Rasseln und Giraffen" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Laemmer2-300x225.jpg" alt="Kinder lernen Afrika" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Laemmer2.jpg"></a>Hildesheim-Marienrode. Die Lämmerweide ist gar nicht so weit von Afrika entfernt. Jedenfalls, wenn es nach dem Motto der Kita geht. Es lautet „Tansania ist um die Ecke“ und im Gruppenraum der Kindergartengruppe kann man das an allen Ecken sehen. Da hängen Tücher aus Afrika an der Wand. Löwen sind mit Fingerfarbe auf das Fenster gemalt. Die Kinder können sich Fotos aus der Partnergemeinde Ihanja anschauen und Bilder, die die Kinder aus dem dortigen Kindergarten für sie gemalt haben. „Tumsi funsi“ singt Charlin begeistert auf Ki-Suaheli und die ganze Gruppe tanzt einen afrikanischen Tanz, den Jonathans Eltern ihnen beigebracht hat. Dazu rasseln sie mit Zweigen, zwischen die Kronkorken gespannt sind &#8211; ein typisches afrikanisches Spielzeug. „Was für Tiere gibt es denn in Afrika?“, fragt Erzieherin Heidi Giersch und die Kinder zeigen auf die Nashörner, Krokodile, Schlangen und Affen, die sie auf den Bildern finden. Dann spielen sie ein Fingerspiel, bei dem die fünf Finger der einen Hand Äffchen sind und die andere Hand ein Krokodil. „Du bist so faul mit großem Maul“, rufen die Äffchen und dann kommt das Krokodil, „macht schnipp und schnauf und frisst eins auf“.</p>
<p>Die Geschichte geht natürlich gut aus. Denn das Krokodil muss niesen und alle Äffchen wieder ausspucken. Die Kinder lernen durch das Spiel, ihre Finger zu bewegen und die Melodie zu singen und mit dem Rhythmus mitzugehen. Sie wissen nun etwas über Früchte in Afrika und die Tiere in diesem Kontinent. Außerdem erfahren sie mit welchem  Spielzeug Kinder in einer Gegend spielen, in der es weit und breit kein Spielzeuggeschäft gibt. „Mir kommt es darauf an, dass unsere Kinder eine Vorstellung davon entwickeln, wie eine afrikanische Familie lebt“, erklärt Leiterin Simone Herzog und fügt hinzu: „Viele denken, in Afrika sind die meisten Kinder arm und traurig, aber das stimmt nicht. Sie führen ein anderes Leben als wir, aber ihr Leben ist nicht schlechter als unseres“.</p>
<div id="attachment_175" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Laemmer-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-175" title="Rasseln basteln macht Spaß" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Laemmer-3-300x225.jpg" alt="Afrika in Lämmerweide" width="300" height="225" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Rasseln machen Spaß - beim Basteln und beim Musizieren</p>
</div>
<p>Die Eltern der Kinder von der Kita Lämmerweide haben das Projekt auf ihre Weise unterstützt. Für Autos, Püppchen und ein Fussball haben sie jede Menge Fischdosen, Stoff und Korken gesammelt und sich gefreut, wie die Kinder mit diesen Sachen spielen &#8211; auch wenn manche von ihnen auf Fisch in Dosen in der nächsten Zeit erst mal verzichten werden. Es geht ihnen vielleicht wie Jolina, die freimütig ihrer Erzieherin Iris Klausin erzählt: „Das afrikanische Frühstück aus Milchreis mit Bananen hast mir gut geschmeckt, aber ich habe es nicht ganz aufgegessen, weil es zuviel war“.<br />
Das Projekt „Tansania ist um die Ecke“ findet im Rahmen der Kampagne „Weltkindergarten“ statt, mit der die evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hildesheim und Hildesheimer-Land über ihre gesellschaftlich elementare Arbeit hinweisen wollen. Beraten wurden sie dazu von der Agentur „Das 12te Kamel“ aus Hildesheim und Osnabrück.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/171/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Du hast uns deine Welt geschenkt</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/165</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/165#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=165</guid>
		<description><![CDATA[Die Kitas „Käthes Nest“ und „Guter Hirt“ feiern zusammen Erntedank im Stadtteilgarten Hildesheim-Fahrendheit. Selbst die Schulen haben Rücksicht genommen und den Kindern weniger Hausaufgaben aufgegeben. Mütter kamen mit Videokameras und Nachbarn setzen sich dazu. Einige Anwohner öffnen ihre Fenster und schauen dem bunten Treiben aufmerksam zu. Es wurde gefeiert im Stadteilgarten Fahrenheit. Das Erntedankfest. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Die Kitas „Käthes Nest“ und „Guter Hirt“ feiern zusammen Erntedank im Stadtteilgarten</em></p>
<p><a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schöpfungsgeschichte.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-166" title="Erntedank mit Kindern aus &quot;Käthes Nest&quot; und &quot;Guter Hirt&quot; " src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Schöpfungsgeschichte-300x225.jpg" alt="Beim Erntedankfest erzählte Sabine Käding die Schöpfungsgeschichte" width="300" height="225" /></a>Hildesheim-Fahrendheit. Selbst die Schulen haben Rücksicht genommen und den Kindern weniger Hausaufgaben aufgegeben. Mütter kamen mit Videokameras und Nachbarn setzen sich dazu. Einige Anwohner öffnen ihre Fenster und schauen dem bunten Treiben aufmerksam zu. Es wurde gefeiert im Stadteilgarten Fahrenheit. Das Erntedankfest. Und Menschen aus etwa fünfzehn Nationen feierten fröhlich zusammen.</p>
<p>Eingeladen zu dem Erntedankfest hatte die evangelische Kindertagestätte „Käthes Nest“ zusammen mit der katholischen Nachbarin „Guter Hirt“. Diakon Wilfried Otto von der katholischen Seite und Sabine Käding, Leiterin von „Käthes Nest“, von der evangelischen Seite gestalteten die Andacht. „Ich bringe die Kartoffeln“, sagte ein kleines Mädchen und trug die Kartoffeln auf den Altar. Alle singen gemeinsam das Lied „Seht, was wir geerntet haben“. Dann ist ein kleiner Junge an der Reihe. „Ich bringe Weißkohl“. Ihm folgt ein anderes Kind: „Ich bringe die Zwiebeln“. Es werden noch Zwiebeln, Kohlrabi und andere Gemüse auf den Altar getragen &#8211; immer unterbrochen von dem Lied „Seht, was wir geerntet haben“ und den Geräuschen, die die nahe Schnellstraße verursacht.</p>
<div id="attachment_169" class="wp-caption alignnone" style="width: 300px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Zuhören1.jpg"><img class="size-medium wp-image-169" title="Erntedank in Käthes Nest wurde im Garten gefeiert" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/10/Zuhören1-300x248.jpg" alt="Erntedank in Käthes Nest" width="300" height="248" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Andächtig hörten die Kinder und Erwachsene zu </p>
</div>
<p>Die Leute lassen sich von dem Straßenlärm nicht stören. Sie haben mit dem Stadtteilgarten ein Areal geschaffen, das ein beachtenswertes Zeichen für sie ist. Selbst auf einem eigentlich nutzlosen und recht kleinen Flecken Erde kann ein bunter Garten entstehen, wenn alle sich Mühe geben und mit anfassen. Sie sind gern gekommen, um die Ernte miteinander zu feiern. Eine kurdische Mutter ist zu Fuß über vier Kilometer gegangen, um zu sehen, wie ihr Sohn an einer christlichen Andacht teilnimmt. Ihren anderen Kindern muss sie noch Mittagessen zubereiten, wie Erzieherin Frauke Schmidke zu berichten weiß. Aber das hat sie gern in Kauf genommen.</p>
<p>Die Erzieherinnen der beiden Kindertagesstätten erzählen den Kindern die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel. Sie benutzen ein weißes Tuch, um das Licht des ersten Tages zu symbolisieren. Gebastelte Fische, Vögel und die Sonne kommen nach und nach dazu. Die Kinder beschreiben mit einer großen Armbewegung die Erde und singen: „Du hast uns deine Welt geschenkt, den Himmel, die Erde, Herr wir danken dir“.  Im Anschluss gab es zu Essen und zu Trinken. Der Nachmittag im Stadteilgarten wurde so zu einem beeindruckenden Zeichen dafür, dass heute schon Kindertagesstätten Weltkindergärten sind, wie die evangelisch-lutherischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt zeigen wollen. Aber der Tag hat auch gezeigt: Wenn Kinder ihre Unterschiede zu Gemeinsamkeiten machen können, gemeinsam singen und beten, folgen die Eltern ihnen nach.</p>
<p><em>Frank Uhlhorn</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/165/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Diese Kinder wissen mehr als manche Erwachsene</title>
		<link>http://weltkindergarten.de/archives/159</link>
		<comments>http://weltkindergarten.de/archives/159#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 21:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Uhlhorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weltkindergarten.de/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[In der Kita Diekholzen werden Grundlagen über das Christentum spielerisch anhand eines Tauffestes vermittelt Diekholzen. „Stellt euch mal vor, dieses hier wäre eine Wiese&#8230;“. Die Erzieherinnen Jenny Franitza und Nicole Münk legen eine grüne Decke auf den Fußboden. Um sie herum sehen hundert Kinderaugenpaare gespannt zu, wie es wohl weitergehen wird. Franitza und Mönk: „Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In der Kita Diekholzen werden Grundlagen über das Christentum spielerisch anhand eines Tauffestes vermittelt</p>
<div id="attachment_182" class="wp-caption alignnone" style="width: 236px">
	<a href="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/08/Diekholzen11.jpg"><img class="size-medium wp-image-182" title="Diekholzen1" src="http://weltkindergarten.de/wp-content/uploads/2011/08/Diekholzen11-236x300.jpg" alt="Tauffest in Diekholzen" width="236" height="300" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Diese Kinder können alles aufzählen, was zu einer Taufe dazugehört </p>
</div>
<p>Diekholzen. „Stellt euch mal vor, dieses hier wäre eine Wiese&#8230;“. Die Erzieherinnen Jenny Franitza und Nicole Münk legen eine grüne Decke auf den Fußboden. Um sie herum sehen hundert Kinderaugenpaare gespannt zu, wie es wohl weitergehen wird. Franitza und Mönk: „Und das hier ist eine Kirche“. Eine graue Platte wird auf die Decke gelegt. Was gehört alles zu einer Kirche? „Bänke, auf denen die Leute sitzen“, ruft ein Kind. EIn anderes: „Die Pastorin“. „Ein Tisch“, sagt ein weiteres Kind. „Wie heißt denn der Tisch in der Kirche?“, fragt Nicole Mönk. Einen Augenblick überlegen alle. Dann sagt ein kleiner Junge die richtige Antwort: „In der Kirche nennt sich der Tisch Altar“.</p>
<p>Die Kirchengemeinde Diekholzen feiert am Sonntag, 21. August ein Tauffest an Hammersteins Hütte. In dem dortigen Bächlein sollen elf Täuflinge von Pastorin Andrea Burgk-Lempart getauft werden. Die Kinder vom Kindergarten haben sich seit ein paar Wochen mit dem Thema beschäftigt.</p>
<p>Sie wissen alles. Dass zur Taufe auch eine Kerze gehört. Wofür die Symbole Wasser, Sonne, Regenbogen, Kreuz, Fisch, Baum des Lebens und Taube stehen. In ihren Gruppen haben sie die Symbole aus Wachs ausgeschnitten und kleben sie auf die Kerze.  Kleine Kinderreporter sind durch die Gespenster- und Drachengruppen gezogen und haben die anderen interviewt, was die Symbole bedeuten. „Die Sonne steht für das Leben und die Wärme“, rufen sie begeistert, als die Erzieherinnen jetzt im Plenum sie danach fragen. „Das Kreuz habe ich aufgeklebt, damit das Kind, was getauft wird, gut leben kann“, sagt Jonas. Pastorin Burgk-Lempart ist sehr angetan von diesem Wissen über die Religion. „Hier kriegen die Kinder ganz spielerisch und unverkrampft vermittelt, was Christinnen und Christen wichtig ist“, freut sie sich. Gut sei auch, so die Pastorin, dass das Lernen in der Gemeinschaft geschehe, so hält die Erinnerung lange vor. Wenn sie mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in das Gemeindezentrum gehe, lümmelten sie sich immer ganz versonnen in die roten Sofas und berichteten, was sie alles an biblischen Geschichten schon im Kindergarten gehört hätten.</p>
<p>Apropos Gemeinschaft: Im Juni hat der Kindergarten eine neue integrative Gruppe gegründet. Leiterin Claudia Zündel-Poppenhäger sieht auch darin eine Perspektive ihrer Arbeit. „Es ist erstaunlich, wie natürlich die Kinder andere Kinder mit besonderem Förderbedarf aufnehmen. Das macht mir Hoffnung, dass unsere Gesellschaft zusammenwachsen kann und sie akzeptiert, dass jeder Mensch anders ist“. Religiöse Bildung im Elementarbereich ist dazu sicher ein Meilenstein.</p>
<p>Frank Uhlhorn</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weltkindergarten.de/archives/159/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
